Wie Unternehmen in Corona-Zeiten den richtigen Unternehmensberater für die Krisenbewältigung finden

 

(GFD 04/2020) Die absehbaren Auswirkungen und Einschränkungen für die gesamte Wirtschaft in Deutschland durch die Coronavirus-Ausbreitung werden immer gravierender. Beim Bundesverband Deutscher Unternehmensberater (BDU) laufen angesichts der daraus resultierenden Herausforderungen verstärkt Anfragen von Unternehmen - aber auch von Verbänden und Arbeitgeberorganisationen - auf, die dringend Unterstützung bei der aktuellen Krisenbewältigung suchen.

 

Die Bandbreite für die gewünschte Hilfe ist groß: Während die einen schnelle Lösungen für die Lieferkette oder den Erhalt der Liquidität benötigen, drückt andere der Schuh besonders beim Kundenmanagement oder im Hinblick auf die veränderten Bedingungen beim Personaleinsatz.

 

Der BDU weist vor diesem Hintergrund auf die Möglichkeit der Beratersuche über seine kostenlosen Online-Datenbanken hin. Unternehmen oder Organisationen können sich in einer Vorauswahl geeignete Unternehmensberatungen oder Personalberatungen zusammenstellen. Eine Volltextsuche durchsucht zunächst die Unternehmensprofile und Beraterprofile auf der BDU-Webseite und dort vor allem die "Branchenschwerpunkte" und die "Beratungsschwerpunkte". Anschließend werden die Webseiten der Unternehmens- und Personalberatungen gescannt. Alternativ können Firmen und Organisationen ihre Projekte online über ein gesichertes System ausschreiben.

 

Aus Sicht des Verbandes ist es aber gerade für Unternehmen mit wenig oder gar keiner Erfahrung bei der Zusammenarbeit mit externen Spezialisten wichtig, die Beratersuche und -auswahl trotz krisenhafter Rahmenbedingungen mit Sorgfalt durchzuführen. Firmen sollten jedenfalls nicht voreilig und überstürzt Verträge mit externen Dienstleistern abschließen. Ausnahmesituationen wie die aktuelle würden auch immer Anbieter auf den Plan rufen, denen man mit Vorsicht begegnen sollte. Das strenge Aufnahmeverfahren und die Verpflichtung zur Einhaltung der Berufsgrundsätze sowie weiterer Qualitätsstandards des BDU könnten bei der Entscheidung helfen.

 

Grundsätzlich empfiehlt der BDU bei der Suche und Auswahl von Unternehmens- und Personalberatern die gesamte Bandbreite des Wettbewerbs zu nutzen. Speziell in Deutschland sei der Markt beispielsweise fachlich deutlich vielfältiger und zugleich mittelständischer aufgestellt als in den meisten anderen Ländern. Während weltweit die vier umsatzstärksten Consultingfirmen rund 40 Prozent des Gesamtumsatzes generieren, kommen sie hierzulande auf einen deutlich geringeren Marktanteil von 10 Prozent. Für jedes Beratungsprojekt gebe es immer eine Vielzahl von passenden Unternehmensberatungen. Das gelte sowohl hinsichtlich der gewünschten Größe oder Regionalität als auch der benötigen Expertise.

 

Die Datenbanken des BDU sowie Informationen zur Beraterauswahl und zu den Qualitätsstandards von BDU-Mitgliedsfirmen unter:

 

https://www.bdu.de/services/wie-wir-unternehmen-unterstuetzen/beraterdatenbank/

 

https://www.bdu.de/services/wie-wir-unternehmen-unterstuetzen/personalberaterdatenbank/

 

https://www.bdu.de/services/wie-wir-unternehmen-unterstuetzen/projekte-ausschreiben/

 

https://www.bdu.de/services/wie-wir-unternehmen-unterstuetzen/tipps-zur-beraterauswahl/

Autor: www.bdu.de

 

Corona-Krise: Martin Rinck Managementberatung unterstützt bundesweit kleine und mittlere Unternehmen

 

(GFD 04/2020) Die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die weltweite Wirtschaft sind noch längst nicht absehbar, insbesondere für kleine- und mittelständische Unternehmen (KMU).

 

"Jede große Krise ist eine Gelegenheit, geläufige Gewissheiten zu hinterfragen, Gewohntes neu zu durchdenken. Pragmatische Erleichterungen und Einsparungen müssen jetzt schnell entschieden und umgesetzt werden. E-Commerce und Automatisierung können helfen.", sagt Martin Rinck. Der erfahrene Unternehmensberater mit über 20 Jahren Erfahrung arbeitet stets aus der Idee heraus, Menschen und Unternehmen zu langfristigem Erfolg zu führen. Mit seinen Partnern kann Martin Rinck europaweit Experten zu Themen wie Finanzierung, Fördermittel, Digitalisierung, E-Commerce und Markterschließung mobilisieren und eröffnet außerdem Zugang zu einem exquisiten Netzwerk.

 

Fast alle Geschäfte machen jetzt deutlich weniger oder null Euro Umsatz. Im stationären Einzelhandel, Tourismus, Luftfahrt und in der Gastronomie ist die Lage besonders dramatisch. Im Rekordtempo haben daher sehr viele Selbständige und KMU Soforthilfen von den Landesbanken ausgezahlt bekommen. Damit sollen sie Zahlungsengpässe durch Auftragsschwund oder Geschäftsschließungen aufgrund der Corona-Pandemie überbrücken können. Seitdem herrscht ein Wirrwarr aufgrund unterschiedlichster Informationen und Erfahrungen. Schon jetzt fordern Branchenverbände Nachbesserungen beim Hilfspaket und die Maßnahmen auszuweiten. Ansonsten drohe eine Pleitewelle. Ein großer Damenmode-Filialist, gegründet 1882, meldete Insolvenz in Eigenregie an. Weil das Unternehmen schon vor der Corona-Pandemie angeschlagen war, gab die staatliche KfW-Bank keinen Kredit. Auch andere KMU gehen bei ihrer Hausbank derzeit leer aus. Viele betroffene Unternehmen bemühen sich nach Kräften, Liquidität zu sichern, Kosten einzusparen und Lieferketten aufrechtzuerhalten.

 

Martin Rinck und sein Team unterstützen kleine- und mittelständische Unternehmen dabei ein bedarfsgerechtes Konzept zu erarbeiten und Strategien zu entwickeln, wohin das Unternehmen unter den veränderten Vorzeichen mittel- und langfristig steuert. Insbesondere in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Digitalisierung herrscht Nachholbedarf. Noch kann niemand sagen, wie sehr die deutsche Wirtschaft unter der Pandemie leidet. Mit strukturierter Beratung und einem objektiven Weitblick können sich Unternehmen jetzt neu aufstellen.

Autor: www.martin-rinck.de

 

"Viele Unternehmen kämpfen ums nackte Überleben!"

 

(GFD 04/2020) Die Corona-Krise wird Deutschlands Unternehmen vermutlich härter treffen als die Finanzkrise 2009 - zumindest, wenn es nach den jüngsten Konjunkturprognosen führender deutscher Ökonomen geht. Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) warnt vor einem Rückgang der Wirtschaftsleistung um 5 bis 9% - massive Umsatzeinbußen, Kurzarbeit und Liquiditätsengpässe sind aktuell bundesweit an der Tagesordnung. Die jüngst verabschiedeten finanziellen Soforthilfen von Bund und Ländern unterstützen betroffene Unternehmen und Selbstständige bei der kurzfristigen Eindämmung der Corona-Krise, ziehen allerdings eine Staatsverschuldung in Miliardenhöhe nach sich. Fakt ist: Die Rezession wird kommen - und die deutsche Wirtschaft extrem hart treffen.

 

Die Corona-Pandemie stellt einen Großteil der deutschen Unternehmen gegenwärtig vor immense Herausforderungen: Verzögerungen oder Unterbrechungen in den Lieferketten und daraus resultierende Engpässe, mangelnde Ressourcen, krankheitsbedingte personelle Ausfälle, Nachfragerückgänge. "Viele Unternehmen kämpfen aktuell ums nackte Überleben. Die angekündigten staatlichen Soforthilfen können sicherlich der schnellen Überbrückung existenzgefährdender Engpässe dienlich sein, sind letzten Endes aber nur ein kurzfristiges Abfedern der Krise und ihrer Auswirkungen. Corona wird die konjunkturelle Entwicklung hierzulande noch mindestens die nächsten zwei Jahre massiv beeinflussen", so die Einschätzung von Axel Oesterling, Geschäftsführer und Managing Partner von Aurum Interim Management, einem der führenden Interim Management Provider in Deutschland. "Die Corona-Pandemie trifft uns alle hart. Vor allem das produzierende Gewerbe muss umgehend reagieren und sich den konjunkturellen Veränderungen anpassen. Flexible Sofortmaßnahmen sind für einen Großteil der Betriebe jetzt unabdingbar, um diese Krise zu überstehen."

 

Was können Unternehmen tun, um der Krise effektiv entgegenzuwirken?

 

In Zeiten von Corona ist vor allem eines gefragt: Schnelles Handeln. Unternehmen müssen jetzt in erster Linie kurzfristig und flexibel agieren, um der drohenden Rezession die Stirn bieten zu können. "Wir befinden uns in einer noch nie dagewesenen Krise. Es gibt keinerlei Erfahrungswerte und nur vage Prognosen darüber, welch gravierende Folgen die Corona-Pandemie letztendlich nach sich ziehen wird. Umso wichtiger ist es für Unternehmen, jetzt aktiv gegenzusteuern. Die sofortige Entwicklung und Umsetzung von Notfallplänen steht gegenwärtig auf annähernd jeder betrieblichen Agenda - diese können von der Kompensation krankheitsbedingter Personalausfälle oder dem temporären Ausweichen auf alternative Zulieferer bis zum Vorziehen ohnehin bereits geplanter struktureller Maßnahmen wie die Schließung eines Produktionsstandortes reichen," stellt Samir Jajjawi, ebenfalls Aurum Interim Geschäftsführer und Managing Partner, fest. Es geht momentan ausschließlich darum, die wirtschaftliche Existenz zu sichern. "Ist diese 'heiße Phase' dann in ein paar Wochen überstanden, müssen die Weichen für den Wiederaufbau gestellt werden."

 

Wie können Unternehmen beim Wiederaufbau möglichst effizient ansetzen?

 

Um nach der Corona-Pandemie schnellstmöglich aus dem konjunkturellen Tief herauszukommen, müssen Unternehmen mit den (noch) vorhandenen Ressourcen optimal wirtschaften. In dieser schwierigen Phase bedarf es einer fundierten Analyse der neuen Situation, wie Aurum Interim Geschäftsführer Axel Oesterling erläutert: "Sobald die konjunkturelle Talsole durchschritten ist, müssen der Status Quo erfasst und der Businessplan - vielleicht sogar das Geschäftsmodell - hinterfragt werden: Wo stehen wir jetzt? Inwiefern haben sich der Markt und seine Gegebenheiten verändert? In welchem Wettbewerbsgefüge bewegen wir uns nun? Diese Analyse ist unumgänglich - nur so habe ich als Unternehmer die Chance auf einen erfolgreichen Wiederaufbau." Das Problem: Vielen Betrieben mangelt es intern an Kapazitäten oder Expertise - sowohl für die kurzfristigen existenzsichernden Aktivitäten als auch für die bald anstehenden komplexen Analysen und die sich daraus ergebenden Maßnahmen, welche sich über die gesamte Wertschöpfungskette erstrecken. Hier lohnt sich der Einsatz von erfahrenen Interim Managern. Sie kennen die Branchen und Strukturen und haben bereits zahlreiche Change Prozesse erfolgreich vorangetrieben. "Mit ihrer Expertise können Interim Manager dazu beitragen, Unternehmen im Kampf gegen die Rezession von innen heraus zu stärken", erklärt Samir Jajjawi, der gedanklich schon einen entscheidenden Schritt weiter ist: "In der Analysephase wird der Grundstein für die wirtschaftliche Rekonvaleszenz gelegt.Unternehmen brauchen im Anschluss einen Stabilisierungsplan, der sie langfristig aus dem Tal führt."

 

Wie können Unternehmen bestmöglich am Aufschwung partizipieren?

 

Ist die Phase des konjunkturellen Aufschwungs eingeläutet, müssen bzw. können vor dem Hintergrund der neuen Gegebenheiten grundsätzliche Restrukturierungen initiiert werden. Eventuell gilt es, Supply Chains neu zu definieren und zu implementieren. Möglicherweise müssen Produktionsstrukturen überdacht werden - nicht nur als langfristig existenzsichernde oder wachstumsorientierte Change Prozesse, sondern auch als Prävention gegen ähnlich große Herausforderungen wie die aktuelle Krise. Auch diese in der Stabilisierungsphase absolut notwendigen Restrukturierungen stellen jedoch viele Unternehmen - gerade in Hinblick auf krisenbedingte finanzielle sowie personelle Engpässe - vor große Herausforderungen, die ohne externe Hilfe und Kompetenz kaum zu bewältigen sind. "Wer als Unternehmen vom Aufschwung profitieren möchte, benötigt einen gut strukturierten, langfristig ausgelegten Stabilisierungplan - und jemanden, der ihn erfolgreich umsetzt", weiß Axel Oesterling. "Erfahrene Interim Manager übernehmen im dafür notwendigen Restrukturierungsprozess verschiedene Rollen: als Chief Restructuring Officer (CRO), Project Management Officer (PMO), als Restrukturierungsexperten operative Prozesse oder Finance. Sie verfügen über den Wissens- und Erfahrungsschatz, den es für ein erfolgsversprechendes Change Management in der Stabilisierungsphase braucht - um dann als Unternehmen am Aufschwung zu partizipieren."

Autor: www.aurum-interim.de

 

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