Für immer Homeoffice: Insolvenzrisiken würden in mehreren Branchen erheblich steigen

 

(GFD 10/2020) Seit Beginn der Corona-Pandemie ist die Zahl der Homeoffice-Stunden weltweit rapide gestiegen. Das erste Fazit vom "neuen Arbeiten" fällt nach rund sieben Monaten bei vielen Unternehmen überwiegend positiv aus. So zeigten Umfragen des Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) und des ifo instituts, dass zahlreiche Firmen es sich vorstellen können, auch nach der Corona-Krise an einer Ausweitung der Arbeit von zu Hause festzuhalten. Doch wenn Homeoffice tatsächlich das Arbeiten der Zukunft wird und Millionen Menschen hierfür nicht mehr jeden Tag in die Metropolen pendeln, was hieße das für das Forderungsrisiko von Lieferanten und Dienstleistern? Wo steigen dann die Insolvenzen? Der internationale Kreditversicherer Atradius hat sich diese Fragen in einer internen Analyse gestellt und dabei die Branchen identifiziert, in denen sich das Forderungsrisiko am stärksten erhöhen würde.

 

"Nur wenige Unternehmen dürften nach der Pandemie zum alten Präsenzmodell zurückkehren", sagt Michael Karrenberg, Regional Director Risk Services Germany, Central, North, East Europe & Russia/CIS von Atradius. "Die vergangenen Monate haben vielen Firmen verdeutlicht, dass Homeoffice für sie besser und für mehr Aufgaben funktioniert, als sie vor der Covid-19-Pandemie dachten. Kaum ein Unternehmen erlitt hierdurch ernsthafte Produktivitätseinbußen. Durch die Zunahme des mobilen Arbeitens werden sich die Geschäftsaktivitäten aber örtlich verschieben. Das führt vor allem in den Branchen zu zunehmenden Unsicherheiten, deren Umsätze von den zahlreichen Pendlern in die Städte und den Büroarbeitern abhängen. Wie stark das Forderungsrisiko bei Geschäften mit ihnen steigt, ist von Abnehmer zu Abnehmer unterschiedlich. Langfristig wird der Prozess den Druck in mehreren Branchen jedoch insgesamt erheblich erhöhen."

 

Homeoffice für alle - was passiert mit den leeren Büros?

 

Die seit Monaten verwaisten Schreibtische haben in vielen Unternehmen das Controlling auf den Plan gerufen, um zu analysieren, ob es in Zukunft überhaupt noch notwendig ist, für jeden Mitarbeiter einen festen Arbeitsplatz bereitzustellen und hierfür Flächen anzumieten. In vielen Fällen werden sich die Kosten als zu hoch erweisen, gerade bei großen Unternehmen belaufen sich die jährlichen Mietausgaben häufig auf mehrere Millionen Euro. In der Folge dürften zahlreiche Firmen ihre bestehenden Mietverträge in den kommenden Jahren nicht verlängern. Das wiederum wird - sofern kein profitables Nachnutzungskonzept für die leeren Flächen vorliegt - die Erträge von Büroimmobilienfonds erheblich schmelzen lassen. Leidtragende dieser Entwicklung sind außer Privatanlegern auch zahlreiche institutionelle Investoren, die auf die Anlagegewinne angewiesen sind. Zu ihnen zählen unter anderem Banken, Pensionskassen, Investment- und Kapitalgesellschaften, Versorgungswerke, Sozialversicherungsträger, Krankenkassen, Vermögensverwaltungen, Kirchen, Vereine und Stiftungen. Bei ihnen könnten teilweise erhebliche Liquiditätslücken entstehen.

 

Dauerhaft leere Büros hieße auch dauerhaft geringere Umsätze für Kantinenbetreiber, vor allem, weil sie dann deutlich weniger Mittagsgerichte verkaufen. Ihr Insolvenzrisiko dürfte sich bei einem solchen Szenario in relativ kurzer Zeit stark erhöhen. Auch viele Gaststätten werden dann erhebliche Liquiditätsmängel erleiden und ein hohes Forderungsrisiko darstellen.

 

Weiterhin würden die Unsicherheiten bei Geschäften mit der Papierindustrie zunehmen. Das Homeoffice hat auch die Digitalisierung von Büroprozessen weiter beschleunigt, vor allem Druckerpapier wird in geringeren Mengen benötigt. Dadurch verstärkt sich der Druck in dem Sektor weiter, bei dem Atradius bereits im vergangenen Jahr auf beträchtliche Insolvenzrisiken hingewiesen hatte.

 

Folgt dem Ende der Krawatte auch das Aus von Bekleidungsanbietern?

 

Die Corona-Pandemie und die Ausweitung der Arbeit von zu Hause haben auch die Zahl der Geschäftsessen und -reisen erheblich reduziert. Dienstgespräche und Verhandlungen werden vermehrt über Videokonferenzen beziehungsweise am Telefon durchgeführt, weniger bei persönlichen Treffen. Wenn sich dieser Trend fortsetzt, führt das wiederum zu erhöhten Unsicherheiten bei Restaurants und auch bei Hotels, die von den Geschäftsreisenden abhängen. Darüber hinaus sinkt der Bedarf an Bürokleidung wie Anzüge, Krawatten oder Business-Kostüme. Dies wiederum wirkt sich erheblich auf Anbieter auswirken, die einen hohen Umsatzanteil mit Büromode erzielen. Unter allen deutschen Branchen bewertet Atradius die Textilbranche derzeit als diejenige mit dem höchsten Insolvenzrisiko. Die Bruttowertschöpfung dürfte in diesem Jahr um 13 % gegenüber Vorjahr zurückgehen, nachdem sie bereits in den vergangenen Jahren gefallen war.

 

Bei einem flächendeckenden Homeoffice-Szenario wird sich auch die Zahl Pendlerkilometer erheblich verringern. Das wiederum würde die Automobilbranche zusätzlich belasten, die sich seit rund zwei Jahren eh schon in einer schwierigen Situation mit erhöhtem Insolvenzrisiko bei zahlreichen Zulieferern befindet. Ende vergangenen Jahres bereits war Atradius von einem deutlichen Anstieg der Insolvenzen in der deutschen Automobilbranche ausgegangen. So würde sich der Druck zusätzlich erhöhen, zum Beispiel auch auf Werkstätten und Tankstellen.

 

Weniger Menschen in den Innenstädten heißt weniger Umsätze in den Fußgängerzonen

 

Auch bei den Geschäften in den Innenstädten und Fußgängerzonen würde es erhebliche Folgen nach sich ziehen, sollten ein Großteil der Menschen künftig hauptsächlich von zu Hause arbeiten. Zusätzlich schwächen würde dies vor allem jene stationären Einzelhändler, die über keinen Online-Vertriebskanal verfügen und von den Lockdown-Maßnahmen bereits schwer getroffenen wurden.

 

Homeoffice-Profiteure - IKT-Branche und Anbieter von Büromöbeln

 

Andere Branchen wiederum dürften von einer dauerhaften Homeoffice-Ausweitung profitieren. Hierzu zählt vor allem die Informations- und Kommunikationstechnologiebranche (IKT), die dann mit zusätzlichen Umsätzen durch mehr verkaufte Laptops, Handys, Telefone, Software und Datenübertragungslösungen rechnen kann. Zu den Gewinnern zählen zudem Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen für das eigene Zuhause anbieten, unter ihnen vor allem Möbelanbieter, da viele Homeoffice-Arbeitsplätze neu eingerichtet werden müssten.

 

"Das 'neue Arbeiten' könnte zahlreiche, in den Städten etablierte Wertschöpfungsketten unterbrechen. Das wird sich mittelfristig auch auf das Zahlungsrisiko bestimmter Branchen auswirken", sagt Michael Karrenberg, Regional Director Risk Services Germany, Central, North, East Europe & Russia/CIS von Atradius. "Um unseren Kunden langfristig profitable Geschäfte zu ermöglichen, beurteilen wir in der Risikoprüfung nicht nur jeden Abnehmer individuell auf Grundlage von Finanzkennzahlen und weiteren Daten, sondern beziehen auch seine Zukunftsfähigkeit mit ein. Diese wiederum hängt von der dauerhaften Wettbewerbsfähigkeit seines Geschäftsmodells und seinem Abnehmerportfolio ab." Autor: ww.atradius.de

 

Hacker attackieren Home-Offices täglich mit millionenfachen RDP-Angriffen

 

(GFD 09/2020) Die Sicherheitsexperten von ESET schlagen Alarm: Seit dem Corona-bedingten Umzug in das Home-Office hat sich die Anzahl der täglichen Hacker-Angriffe auf Remote Desktop Verbindungen (RDP) im DACH-Raum mehr als verzehnfacht. Allein im Juni 2020 verzeichnete der IT-Sicherheitshersteller bis zu 3,4 Millionen Attacken innerhalb von 24 Stunden auf die digitale Lebensader zwischen Unternehmen und Remote-Mitarbeitern. Dabei geht es den Angreifern sowohl um das Abgreifen von Daten als auch um die Verteilung von Ransomware.

 

Pro Sekunde 35 Angriffe in DACH

 

"Spitzenreiter" in der DACH-Region ist Deutschland. Vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie ermittelten die ESET Sicherheitsexperten ungefähr 260.000 Angriffsversuche in 24 Stunden. Mit Beginn des Lockdowns stieg die Zahl rasant an. Im April 2020 gab es täglich rund 1,7 Millionen Attacken. Bis Juni kletterten diese Angriffe auf rund 3 Millionen Versuche pro Tag.

 

In der Schweiz haben sich die Attacken auf RDP in der Spitze fast verachtfacht. Ausgehend von ca. 30.000 im Januar belief sich der Höchstwert auf täglich 220.000 Angriffe. Unterbrochen wurde der steile Aufwärtstrend durch die Lockerungen der Corona-Maßnahmen im Mai.

 

Einen ähnlichen Verlauf verzeichneten die Forscher auch in Österreich. Im April fanden durchschnittlich täglich rund 140.000 Angriffsversuche statt. Mit den Lockerungen im Mai gingen die Zahlen kurzfristig zurück, um im Juni wieder Fahrt aufzunehmen (205.000).

 

Unternehmen unterschätzen die Gefahr

 

Offensichtlich nehmen viele Unternehmen die Gefahr durch RDP nicht ernst oder finden keine andere Lösung. Das bestätigt die ESET Wirtschaftsstudie "Quo Vadis, Unternehmen?", die sich explizit auch mit der Frage der Absicherung von Verbindungen zwischen Unternehmen und Home-Office beschäftigt. Hier gaben 30 Prozent der befragten Unternehmen an, dass ihre Mitarbeiter zur Verifizierung beim Server-Login lediglich ein Passwort benötigen. Nicht einmal die Hälfte der Firmen lassen ihre Mitarbeiter über eine sichere VPN-Verbindung zugreifen (44 Prozent). Nur 29 Prozent nutzen zur Absicherung des Zugangs eine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA). Die Ergebnisse zeigen eindringlich, dass bei der Sicherung des Netzwerkes weiterhin Nachholbedarf besteht. Gerade bei der Absicherung mit nur einem Passwort wird in den meisten Fällen das Remote Desktop Protokoll zum Einsatz kommen.

 

Was ist das Remote Desktop Protokoll?

 

RDP ist ein proprietäres Microsoft-Protokoll, das in allen Versionen von Windows ab XP verfügbar ist. Es ermöglicht das Teilen und Steuern eines Computers bzw. Desktops aus der Ferne. Unternehmen können damit auf eine kostengünstige und einfache Möglichkeit zurückgreifen, um Mitarbeitern das Arbeiten aus der Ferne zu ermöglichen. Für die Verbindung zu einem RDP-Server benötigt man einen Benutzernamen und ein Passwort.

 

Tipps für sichere RDP-Verbindungen

 

Unternehmen sollten die Risiken einer verstärkten Nutzung von Remote-Zugängen über RDP oder ähnliche Dienste minimieren. Idealerweise gehört der direkte RDP-Zugriff über das Internet deaktiviert. Wenn dies nicht möglich ist, empfehlen Experten die Anzahl der Benutzer, die über das Internet eine direkte Verbindung zu den Servern des Unternehmens herstellen, zu begrenzen.

 

-  Erlauben Sie nur sichere und komplexe Passwörter für alle Konten, die RDP verwenden.

-  Nutzen Sie einen zusätzlichen Verifizierungsschutz mittels Multi-Faktor- oder Zwei-Faktor-Authentifizierung (MFA/2FA).

-  Nutzen Sie ein VPN-Gateway (Virtual Private Network) für alle RDP-Verbindungen von außerhalb Ihres lokalen Netzwerks.

-  Verbieten Sie an der Firewall externe Verbindungen zu lokalen Computern über Port 3389 (TCP/UDP) oder über einen anderen RDP-Port.

-  Schützen Sie Ihre Endpoint-Sicherheitslösung vor Manipulationen oder Deinstallationen durch einen Kennwortschutz der Einstellungen.

-  Isolieren Sie alle unsicheren oder veralteten Computer, auf die per RDP über das Internet zugegriffen werden muss und ersetzen Sie sie so bald wie möglich.  Autor: www.eset.de

 

Studie: Arbeitnehmer wünschen sich von Unternehmen mehr Hilfestellung im Homeoffice

 

(GFD09/2020) Die Arbeitsverlagerung vom Büro ins Homeoffice ist kein vorübergehender Trend, sondern Teil der "neuen Normalität". Dies zwingt Unternehmen zum Umdenken: Das Betriebliche Gesundheitsmanagement sollte künftig auch die Schreibtische zuhause berücksichtigen. Vor allem junge Angestellte wünschen sich mehr Unterstützung für einen produktiven und gesunden Arbeitsalltag in den eigenen vier Wänden. Das sind Ergebnisse der Studie "Gesundes Homeoffice", die im Zuge der Corona-Krise von der mhplus Krankenkasse und der SDK Süddeutsche Krankenversicherung durchgeführt wurde. Mehr als 1.500 Arbeitnehmer nahmen an der Umfrage teil.

 

"Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) darf den Blick nicht länger nur nach innen richten. Denn damit Arbeitnehmer auch in den eigenen vier Wänden langfristig gut und vor allem gesund arbeiten, sollten sie bestmöglich unterstützt werden", sagt Oliver Schwab, Leiter Firmenvertrieb bei der Süddeutschen Krankenversicherung (SDK). Die Studienergebnisse zeigten, dass vor allem jüngere Angestellte besorgt seien: "Mehr als jeder vierte 18- bis 34-Jährige wünscht sich Schulungen in Bezug auf Ernährung, gesunde Sitzhaltung und Bewegung im Homeoffice. Noch klarer sind die Ergebnisse bei Fragen zu Schulungen in Bezug auf Zeitmanagement und Arbeitsplanung. Fast ein Drittel der Jüngeren wünscht sich hier Unterstützung vom Arbeitgeber."

 

Zudem ist die klare Abgrenzung von Arbeit und Freizeit ein wichtiges Thema. "Über eine digitale Zeitschranke verfügt nicht ganz jeder fünfte Arbeitnehmer laut unserer Studie", so BGM-Experte Schwab. "Eine Rolle hierbei spielt vermutlich, dass ein zeitlich fest vorgegebener Feierabend unter Umständen dem Wunsch nach möglichst flexiblen Arbeitszeiten gegenübersteht. In unserer Befragung gab ungefähr ein Viertel der Teilnehmer an, sich eine klare technische Abgrenzung von Arbeit und Freizeit zu wünschen. Bei der Altersgruppe der 18- bis 34-Jährigen ist dieser Wunsch mit knapp 30 Prozent etwas stärker ausgeprägt." Grundsätzlich gelten aber für Mitarbeiter die in den Unternehmen definierten Zeitbewertungsrahmen natürlich auch für das mobile Arbeiten.

 

Zur Einordnung: Auch wenn sich im alltäglichen Sprachgebrauch der Begriff Homeoffice etabliert hat, handelt es sich dabei häufig eher um das sogenannte "mobile Arbeiten". Denn beim "echten" Homeoffice schreibt der Gesetzgeber fest, dass ein Arbeitnehmer, der dauerhaft zumindest einen Teil seiner Arbeitszeit in den eigenen vier Wänden verbringt, dort auch einen festinstallierten Arbeitsplatz hat. Dagegen nutzen beim mobilen Arbeiten die Unternehmen und Mitarbeiter die neuen technischen Möglichkeiten, um bei Bedarf das Büro nach Hause oder an einen anderen Ort zu verlegen. Der Hauptarbeitsplatz bleibt dabei aber das eigentliche Büro in den Räumen des Arbeitgebers.

 

Checkliste: Wie gesund arbeite ich zuhause?

 

Die mhplus hat bereits viele Informationen, praktische Tipps und Anregungen für Homeworker und Unternehmen zusammengestellt. Sarah Löder, Fachberaterin für Betriebliche Gesundheitsförderung bei der mhplus Krankenkasse, nennt Beispiele: "Wir haben ein vielfältiges digitales Portfolio entwickelt, um Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu unterstützen. Dieses reicht von verschiedenen Web-Seminaren über Online-Vorträge bis hin zu Live-Cyberkursen und vielem mehr. Besonders die Web-Seminare zum Homeoffice geben hilfreiche Tipps. Auch die neuen Aufgaben der Führungskräfte werden in den digitalen Maßnahmen aufgegriffen. Arbeitgebern bieten wir auf Wunsch hierfür eine individuelle Beratung."

 

Als Einstieg in ein Homeoffice-BGM hat die mhplus die folgende Checkliste erstellt, die sowohl bei Arbeitnehmern als auch Arbeitgebern die Sensibilität für das Thema schärfen soll:

 

-  Wo befindet sich der Arbeitsplatz? (Tipp: Klare Abgrenzung des Arbeitsplatzes, um Störungen und Ablenkungen zu vermeiden, z.B. durch eine aufstellbare Trennwand)

-  Wie ist der Arbeitsplatz ausgestattet? (Tipp: Optimalerweise Schreibtisch und Schreibtischstuhl, alle nötigen Hilfsmittel, Tageslicht)

-  Wie ist der Arbeitstag strukturiert? (Tipp: Feste Arbeits- und Pausenzeiten einhalten)

-  Wie läuft die Kommunikation mit Kollegen und Vorgesetzten? (Tipp: Feste Termine zum Austausch vereinbaren, An- und Abmeldung bei Kollegen als Routine verankern)

-  Wie sehen die Pausen aus? (Tipp: Auch im Homeoffice mal ein paar Minuten rausgehen, bewegte Pausen einbauen, statt Arbeitsweg einen Spaziergang am Morgen oder Sport direkt nach dem Feierabend)

-  Wie sieht die Mittagspause aus? (Tipp: Feste Zeiten einplanen, Mahlzeiten planen und ggf. vorkochen)

-  Ist die Ernährung insgesamt ausgewogen? (Tipp: Möglichkeiten der Zubereitung frischer Nahrungsmittel nutzen, ausreichend Wasser trinken, feste Essenszeiten)

-  Sind Arbeit und Freizeit klar voneinander abgegrenzt? (Tipp: Laptop/PC nach Feierabend abschalten, statt "nebenbei" noch laufen lassen) 

BGM-Fachberaterin Löder empfiehlt Unternehmen, das Thema ernst zu nehmen: "Für viele Arbeitgeber ist das Thema Homeoffice neu und die Umstellung musste sehr schnell gehen. Ein optimal eingerichteter Arbeitsplatz und Homeoffice-erfahrene Mitarbeiter sind daher eher eine Seltenheit. Gerade deshalb ist eine Unterstützung durch das Betriebliche Gesundheitsmanagement umso wichtiger, um rechtzeitig gesundheitsförderliche Verhältnisse und Verhaltensweisen zu schaffen." Vor allem bei Beschäftigten, die langfristig im Homeoffice bleiben, können schlechte Verhältnisse und ein ungünstiges Verhalten ohne BGM-Unterstützung zu gesundheitsschädlichen Auswirkungen führen. Autor: www.mhplus.de

 

Studie: Was die Produktivität im Homeoffice hindert...

 

(GFD 08/2020) Die Corona-Krise hat gezeigt, dass Homeoffice für eine Vielzahl von Berufen gut möglich ist. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil arbeitet bereits an einem Gesetzentwurf, der ein Recht auf Homeoffice festschreiben soll. In der Öffentlichkeit wird dies heiß diskutiert. Was aber zum wirklich produktiven Homeoffice in Deutschland nötig ist - das offenbart die repräsentative Studie "Mitarbeiterfocus Deutschland - Sondererhebung Corona-Pandemie": Schnelleres Internet, bessere Arbeitsausstattung und vor allem keine gleichzeitige Kinderbetreuung.

 

Ein Blick zurück: Mitte März sind Mitarbeiter und ihre Chefs millionenfach ins Homeoffice umgezogen. In der repräsentativen Studie "Mitarbeiterfocus Deutschland" des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens 2HMforum. aus Mainz geben 39 Prozent der befragten Beschäftigten an, aufgrund der Pandemie ganz oder teilweise zu Hause gearbeitet zu haben - oder noch dort zu arbeiten.

 

Doppelbelastung für Eltern

 

27 Prozent davon betreuten - aufgrund der Schließungen der Kindertagesstätten und Schulen - ihre Kinder zu Hause und brachten somit Beruf und Familie unter erschwerten Bedingungen unter einen Hut. Dabei teilten sich - so die Studienergebnisse - Väter und Mütter gleichermaßen die Kinderbetreuung im Homeoffice.

 

Schulkinder parallel zum Homeoffice unterrichten oder gar mit Kita-Kindern im Haus den Berufsalltag meistern, das hat Auswirkungen auf die Produktivität: 42 Prozent der betreuenden Mütter und Väter gaben an, dass ihre berufliche Performance im Homeoffice unter der Kinderbetreuung gelitten habe. "Mit Blick auf den aktuellen Schulbeginn und den Präsenzunterricht ist nicht auszuschließen, dass sich Eltern zeitnah wieder in die Doppelbelastung begeben müssen", so Dr. Frederik Meyer, Studienleiter und Mitglied der Geschäftsleitung bei 2HMforum.

 

Unzureichende Technik

 

Jedoch sind Kinderbetreuung und Homeschooling nicht die einzigen Faktoren, die die Produktivität im Homeoffice beeinträchtigten. Jeder fünfte Befragte kritisierte die langsame Internetverbindung und die nicht funktionierende Technik. 28 Prozent der im Homeoffice-Tätigen klagten über die schlechte Arbeitsausstattung des Heim-Arbeitsplatzes. Auch die schlechte Erreichbarkeit von Kollegen für Abstimmungen oder gar der Vorgesetzten für Freigaben von Entscheidungen sei beeinträchtigend für die Produktivität aus dem Homeoffice gewesen. Autor: www.2hmforum.de

 

Datenschutz muss auch im Home Office beachtet werden

 

(GFD 07/2020) Durch die Eskalation der Corona-Krise mussten Unternehmen und Institutionen unter Druck handeln und Home Office-Arbeitsplätze umsetzen. Bei der Wahl von Collaboration-Tools und Videokonferenz-Apps können jedoch eklatante Datenschutz-Pannen unterlaufen: "Die DSGVO ist über die Hektik der Corona-Isolation oftmals in Vergessenheit geraten. Um schnellste Handlungsfähigkeit herzustellen, haben viele Unternehmen die Allgemeinen Geschäftsbedingungen verschiedener Tools nur mit einem halben Auge gelesen, aber trotzdem bestätigt", sagt Jens Weller, Geschäftsführer von toplink. Der Full-Service-Anbieter aus Deutschland bietet den Arbeitsplatz zum Mitnehmen, inklusive digitaler Telefonanbindung, Nutzung von Office-Anwendungen und auch datenschutzkonformer Videokonferenzdienste. Die Situation rund um die zahlreichen Videokonferenz-Tools erinnert an den alten Klaus Lage-Hit mit der Textzeile "1.000-mal ist nichts passiert, und dann hat es Zoom gemacht". Tatsächlich gehört das gleichnamige Tool zu den besonders beliebten Angeboten auf dem Markt für Videokonferenzen.

 

Achtung: Cloud Act für US-Anbieter

 

Zoom ist allerdings eine US-amerikanische Firma und unterliegt dem "CLOUD Act" - und ist damit verpflichtet, US-Behörden den Zugriff auf gespeicherte Daten zu gewähren, auch wenn diese Daten nicht in den USA gespeichert sind. Dabei muss der Betroffene nicht einmal über einen Zugriff informiert werden. "Wer geschäftskritische Informationen über diesen Dienst austauscht, verstößt gegen die Datenschutzgrundverordnung DSGVO", so Jens Weller. Für besonders gravierende Verstöße beträgt das Bußgeld bis zu 20 Millionen Euro oder 4 Prozent des weltweit erzielten Jahresumsatzes im vorangegangenen Geschäftsjahr. Von Zoom rät Weller daher komplett ab. "Zoom legt bei Datenschutz immer nur dann nach, wenn die öffentliche Kritik zu groß wird. Dabei wurden bereits Features wie die Überwachung auf Inaktivität, die IP-Adresse, der Standort und Infos zu den verwendeten Geräten der Teilnehmer oder Datenweitergabe an Facebook eliminiert. Tatsächlich wurden Daten aber auch über Server in China gesendet - ein absolutes No-Go im Sinne des deutschen und europäischen Datenschutzes", sagt Jens Weller.

 

Datenschutzkonformes Home Office

 

Die Darmstädter toplink GmbH ist Full-Service-Provider für Telekommunikation und Office und verlagert den Büroschreibtisch in bis zu 60 Länder. Dazu steht ein vollwertiger digitaler Arbeitsplatz mit Festnetz-Anbindung über SIP-Trunk-Technologie "to go" zur Verfügung. Professionelle Bürofunktionen wie Video Conferencing, Desktop Sharing oder die Anbindung an Office 365 können über toplink genutzt werden. Bei allen Anwendungen ist die Einhaltung des Datenschutzes oberste Priorität - gemeinsam mit der einfachen Einrichtung und Nutzung. Alle Services können tagesaktuell ergänzt werden, ohne Wartezeit oder Mindestlaufzeiten. Aus jeder Anwendung kann ein Telefonat gestartet werden - ein weiterer Vorteil bei der Nutzung eines komplett digitalisierten mobilen Büros aus einer Hand. Autor: www.toplink.de

 

Die Deutschen und ihr Büro

 

(GFD 07/2020) Corona hat viele Deutsche ins Homeoffice geschickt. Viele von ihnen arbeiten für gewöhnlich im Büro: Bundesweit gibt es 14,8 Millionen Büroarbeiter, Tendenz steigend. Das hatte jahrelang Folgen: Weil die Büromieten nach oben kletterten, wichen viele Firmen aus den Innenstädten in benachbarte Kreise aus, zeigt eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

 

Deutschland ist eine Büronation. Bundesweit arbeiten rund 14,8 Millionen Menschen in Büros – und es werden immer mehr. Die Bürohauptstadt ist Frankfurt am Main, hier sitzt fast jeder zweite Beschäftigte regelmäßig klassisch am Schreibtisch. Aber auch Düsseldorf, München, Bonn und Stuttgart haben viele Angestellte, die ihr Arbeitsleben im Büro verbringen. Besonders in Städten mit großer öffentlicher Verwaltung ist die Bürodichte hoch, zeigt die Studie. Frankfurt beherbergt als Finanzmetropole naturgemäß viele Büros. Zudem arbeiten in Stuttgart, München, Frankfurt, Köln und Düsseldorf besonders viele Menschen in Unternehmensberatungen – und dort meist im Büro.

 

Hohe Mieten treiben Unternehmen aus den Städten

 

Im ländlichen Raum ist der Büro-Anteil deutlich geringer, allerdings wächst er vielerorts: Die bayrischen Landkreise Schwabach, Regen und Bayreuth beispielsweise verzeichnen 2019 fast 80 Prozent mehr Bürobeschäftigung als noch 2012. Vor allem in stadtnahen Kreisen ist diese Entwicklung gut zu beobachten: Weil mit dem steigenden Bedarf auch die Büromieten bis zur Pandemie gestiegen sind, wichen immer mehr Unternehmen in angrenzende Gebiete aus. Eschborn und Schwalbach bei Frankfurt zählen schon seit Jahren eine steigende Zahl an Büroarbeitern, hier sitzen beispielsweise SAP oder der US-Konsumriese Procter & Gamble. „Besonders verkehrsgünstig gelegene Kreise und Städte, die nah an Metropolen liegen, sind für Unternehmen attraktiv“, sagt Studienautor Michael Voigtländer. „Allerdings hat Corona diese Entwicklung vorerst gestoppt. In den kommenden Monaten dürften Büros nicht mehr so stark nachgefragt werden.“

 

Jeder zweite Büroarbeiter nutzt Homeoffice

 

Die Studie untersucht auch, wie verbreitet Homeoffice bei Bürobeschäftigten ist – schließlich ist Schreibtischarbeit prädestiniert für Homeoffice. Etwa 85 Prozent der Büroarbeiter könnten theoretisch auch zuhause arbeiten, wie nun auch Corona belegte. Tatsächlich arbeitete 2018 nahezu jeder zweite Büroarbeiter zumindest gelegentlich von zuhause aus, 2006 waren es noch etwas mehr als jeder dritte. Jeder zehnte Büroarbeiter lehnt Homeoffice ab, unabhängig davon, ob er die Möglichkeit dazu hätte oder nicht.

 

Die Studie basiert auf Befragungen von 20.000 Berufstätigen, durchgeführt vom Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) sowie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA). Autor: www.iwkoeln.de

 

Cybersicherheit im Homeoffice und darüber hinaus

 

(GFD 04/2020) In der aktuellen Ausnahmesituation der Corona-Pandemie gibt es Einiges zu beachten, um den Erfolg der Krisenmanagementmaßnahmen sicherzustellen. Die folgenden Punkte sollen Hinweise und Anregungen für wichtige Themen geben, auf die es ankommt.

 

Risikomanagement & Governance

 

Aktualisieren Sie Betriebsvereinbarungen bzgl. Heimarbeit/Nutzen von privaten Rechnern für geschäftliche Zwecke – Mitarbeiter sollten Gewissheit darüber haben, was sie tun bzw. nicht tun dürfen.

 

Schulen Sie Mitarbeiter in Bezug auf Cyber-Sicher­heit: Sensibilisieren Sie sie bzgl. der Gefahren, die durch Phishing (insbesondere aktuelle COVID-19-Betrugsmaschen) und der Nutzung unsicherer WLAN-Verbindungen/ Praktiken ausgehen.

 

Richten Sie ein Verfahren oder einen Prozess ein,  wie Mitarbeiter verdächtige E-Mails melden können (“Phishing-Alarm”).

 

Sicherheit im Betrieb

 

Jetzt ist ein guter Zeitpunkt, um sicherzustellen, dass End-Point-Security-Lösungen (Virenscan­ner, etc.) und E-Mail-Scanner auf dem neuesten Stand sowie alle relevanten Sicherheits-Updates eingespielt sind – kein Unternehmen sollte sich derzeit auch noch mit der Ausbrei­tung von Computer-Viren beschäftigen müssen.

 

Prozesse rund ums Berechtigungsmanagement müssen evtl. angepasst, implementiert oder auch auditiert werden – vermeiden Sie es, in einer Kurzschlussreaktion Berechtigungen zu verteilen, die inhaltlich nicht begründet sind,  unzureichend dokumentiert werden und/oder im Nachhinein schlecht wieder entzogen werden können.

 

Bieten Sie Ihren Mitarbeitern eine Möglichkeit an, über ein VPN (Virtual Private Network) von zu Hause sicher auf das Unternehmensnetz­werk zugreifen zu können – vergewissern Sie sich, dass Sie den weitaus höheren Kapazitäts­anforderungen Rechnung tragen; VPN-Profile sollten so eingerichtet sein, dass der gesamte Netzwerkverkehr über das Gateway geleitet wird (kein Splitting).

 

Sollten Sie Geo-Filter/Blocker oder IP-Whitelisting nutzen, denken Sie daran, dies eventuell für die von außen zugreifenden Mit­arbeiter freizuschalten.

 

Multi-Faktor-Authentifizierung sollte überall implementiert sein – insbesondere in Zeiten der Verunsicherung und verstärkter Phishing-Attacken sollte ein Passwort nicht das einzige Mittel sein, den Zugang zu Unternehmens­werten zu kontrollieren.

 

Stellen Sie technisch oder über eine Betriebs­vereinbarung (siehe oben) sicher, dass Mit­arbeiter keine geschäftlichen Daten auf privaten Computersystemen speichern– diese Daten sollten innerhalb der Backup-Strategie ge­sichert werden, evtl. in einer höheren Frequenz als bisher, um dem größeren Ausfallrisiko Rechnung zu tragen.

 

Sicherheit zu Hause

 

Arbeit und Privates sollte getrennt werden – nutzen Sie geschäftliche Laptops selbst zu Hause nur für geschäftliche Zwecke.

 

Stellen Sie sicher, dass WLAN-Router die neueste Firmware nutzen und keine Default-Passwörter mehr eingestellt sind; unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter hierin, z. B. über telefoni­schen Support

Lassen Sie Computer, die geschäftliche Angelegenheiten bearbeiten, niemals unbeauf­sichtigt; sperren Sie sie jedes Mal und setzen Sie die automatische Sperre auf maxi­mal 5 Minuten. Kinder sind erstaunlich effektiv darin, unbeabsichtigt Schäden zu verursachen, und Übeltäter erst recht.

 

Um Bandbreite zu schonen, nutzen Sie das VPN nur für den Zugang zum Unternehmensnetz­werk und zu geschützten Informationen, nicht für allgemeine Aufgaben wie Web-Browsen oder gar Privates

Bei Videokonferenzen nutzen Sie nach Mög­lichkeit das Telefon für den Audio-Teil – dies ist zuverlässiger und spart Bandbreite.

 

Vermeiden Sie die Nutzung von USB-Sticks oder anderen entnehmbaren Speichermedien.

 

Sozialer Zusammenhalt

 

Bei allem Fokus auf Sicherheit und Geschäftsfort­führung unterschätzen Sie nicht den Stellenwert, den der soziale Kontakt und die Zusammenarbeit mit den Kollegen für Ihre Mitarbeiter hat. Lassen Sie Ihre Mitarbeiter nicht „allein“ im Home-Office

Binden Sie Ihre Mitarbeiter durch Online-Initia­tiven ein – geplante Arbeitspausen, Video-Chats, web-basierte „Lunch-and-Learns“ oder Betriebsversammlungen.

 

Nutzen Sie alternative Kommunikations-/Zusammenarbeitstechnologien wie z.B. MS-Teams oder Slack.

 

Kommunizieren Sie häufig und ehrlich an Ihre Mitarbeiter: was sind die aktuellen Entwicklun­gen, was läuft gut, was läuft schlecht, was ist und wird aktuell wichtig – und teilen Sie ruhig Ihre Wertschätzung dafür mit, wie Ihre Mit­arbeiter sich weiterhin trotz widriger Bedingun­gen für Ihr Unternehmen einsetzen.

Autor: www.marsh.com/de

 

Studie: Weiterbilden im Home Office

 

( 04/2020 ) Noch nie haben so viele deutsche Arbeitnehmer im Home Office gearbeitet wie derzeit. Doch in der Corona-Krise ist die Auftragslage nicht überall gleich gut. So stehen viele Arbeitnehmer vor der Herausforderung, die Zeit im Home Office sinnvoll zu nutzen. Weiterbildung kann eine gute Möglichkeit sein, um auch zu Hause am Ball zu bleiben. Die aktuelle Randstad-ifo-Personalleiterbefragung (4. Quartal 2019) zeigt, dass mehr als die Hälfte aller Unternehmen die Bedeutung von Weiterbildung für den zukünftigen Unternehmenserfolg bisher als sehr hoch einschätzten (59%).

 

Mittelstand lernte bisher kaum digital

 

Zwar weicht dieser Wert bei den mittelständischen Unternehmen (bis 50 Mitarbeiter) kaum davon ab (57%). Bislang lag der Mittelstand allerdings fast zwanzig Prozentpunkte hinter den Großunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern (74 %). Besonders gravierend sind die Unterschiede beim digitalen Lernen. Nur 7 % der mittelständischen Unternehmen haben bisher erwartet, dass e.learning Formate, die standortunabhängiges Lernen erlauben, deutlich wichtiger werden. Dagegen stieg für knapp ein Drittel der Großunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern die Bedeutung dieses Lernformats stark (28 %). "Weiterbildung ist die zentrale Konstante in der modernen Arbeitswelt. Mobile Anwendungen werden nicht nur in Zeiten von Corona immer wichtiger, wenn der individuelle Standort und die verfügbare Zeit von Arbeitnehmern stark variieren", erklärt Dr. Christoph Kahlenberg, Leiter der Randstad Akademie.

 

Weiterbildung wird wichtiger werden

 

6 % der Mittelständler geben in der Befragung an, die Bedeutung von Weiterbildung für den Unternehmenserfolg aktuell nicht einschätzen zu können. "Um mit den Neuerungen der digitalen Arbeitswelt Schritt zu halten, wird Lernen unerlässlich bleiben. Das betrifft besonders jene Unternehmen, die bisher nur wenig in Weiterbildung investiert haben. Hier ist die langfristige Erwerbsfähigkeit ihrer Arbeitnehmer gefährdet", so Dr. Kahlenberg.

Autor: www.randstad.de

 

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