E-Commerce-Schwung hält an: Online-Handel legt im 3. Quartal 2020 mit einem Plus von 13,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu

 

(GFD 10/2020) Das überdurchschnittliche Wachstum des E-Commerce hat in Deutschland auch im dritten Quartal angehalten.Die aktuellen Zahlen für das 3. Quartal 2020 der großen Verbraucherstudie des Bundesverbandes E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) zeigen weiterhin ein starkes Wachstum insbesondere bei Gütern des täglichen Bedarfs. Als Motor des Handels insgesamt legt der Online-Handel für das 3. Quartal 2020 mit einem Plus um 13,3 Prozent erneut stärker zu als im entsprechenden Vorjahresquartal (+11,6 Prozent). Kumuliert erhöhte sich der E-Commerce-Umsatz seit Jahresbeginn im Vergleich mit den ersten 9 Monaten 2019 um 10,6 Prozent auf 56.034 Mio. Euro. Aufgrund des Corona-bedingten Einbruchs, vor allem im Bekleidungssektor, im 1. Quartal liegt das im Jahr 2020 aufgelaufene Wachstum prozentual noch leicht unter dem Schnitt der Vorjahre.

 

Von Juli bis September 2020 verzeichnete die Branche im Online-Handel 19.329 Mio. EUR inkl. USt (3. Q. 2019: 17.063 Mio. EUR inkl. USt). Im gesamten Interaktiven Handel (Online- und klassischer Versandhandel) kauften im 3. Quartal 2020 die deutschen Verbraucher Waren für 19.650 Mio. EUR inkl. USt (3. Q. 2019: 17.467 Mio. EUR inkl. USt). Demnach hat der Onlinehandel inzwischen einen Anteil von 98,4 Prozent am Gesamtumsatz des Interaktiven Handels. Die digitalen Dienstleistungen wie elektronische Tickets, Downloads, Hotelbuchungen etc. verloren weiterhin massiv und erreichten mit einem Umsatz von 1.702 Mio. EUR inkl. USt. nur noch ein Drittel des Vorjahreswertes von 5.099 Mio. EUR inkl. USt.

 

"Obwohl seit Juli alle Läden wieder geöffnet haben, verlassen sich viele Verbraucher weiter auf die belastbaren Lieferstrukturen des Online- und Versandhandels," so Christoph Wenk-Fischer, Hauptgeschäftsführer des bevh. "Im Vergleich der Vertriebskanäle ist erneut sichtbar geworden, dass die reinen Distanzhändler den größten Teil des Marktwachstums im E-Commerce an sich ziehen konnten."

 

Cocooning hält an: Täglicher Bedarf und Einrichtung treiben das Wachstum

 

Um 34 Prozent ist das Onlinevolumen des Warengruppen-Clusters "Täglicher Bedarf" gestiegen und liegt mit einem Gesamtumsatz von 1.733 Mio. EUR inkl. USt (3. Q. 2019: 1.294 Mio. EUR inkl. USt) wie schon im 1. und 2. Quartal an der Wachstumsspitze. Das Warensegment Lebensmittel erreichte dabei mit 633 Mio. EUR inkl. USt im 3. Quartal 2020 ein Plus um mehr als die Hälfte im Vorjahresvergleich (+52,9 Prozent ggü. 414 Mio. Euro inkl USt im 3. Quartal 2019).

 

Das Geld, das nicht in Reisen fließen konnte, investierten die Deutschen auch im dritten Quartal gern in Haus- und Gartenmöbel. Der Cluster Einrichtung legte mit 19,5 Prozent auf 3.205 Mio. EUR inkl. USt zu (3. Q. 2019: 2.682 Mio. EUR inkl. USt).

 

Überdurchschnittlich oft bestellten die Deutschen auch ihre Medikamente online. Diese Warengruppe wuchs von 220 Mio. Euro inkl. USt im 3. Quartal 2019 auf 312 Mio. EUR inkl. USt im 3. Quartal dieses Jahres.

 

Warengruppen-Cluster "Bekleidung" wieder auf normalem Wachstumskurs

 

Mit einem Wachstum um 12,2 Prozent auf 5.042 Mio. EUR inkl. USt hat der E-Commerce-Umsatz mit Bekleidung und Schuhen (Warengruppen-Cluster "Bekleidung") wieder sein normales Wachstumstempo erreicht (3. Q. 2019: 4.496 Mio. EUR inkl. USt). Schaut man nur auf den Online-Handel mit Bekleidung, also ohne Schuhe, stieg dieser im dritten Quartal leicht überdurchschnittich um 13,9 Prozent auf 3.962 Mio. EUR (3. Q. 2019: 3.477 Mio. EUR). Aufgelaufen seit Jahresbeginn liegt der Umsatz im Cluster Bekleidung bei 13.868 Mio. EUR inkl USt (1.-3. Q. 2019: 12.899 Mio. EUR inkl. USt) und damit bei einem Wachstum von 7,5 Prozent.

 

Warengruppen-Cluster "Freizeit" (DIY/Blumen, Spielwaren, Auto/Motorrad/Zubehör, Hobby/Freizeitartikel)

 

Auch der Freizeitsektor konnte mit einem überdurchschnittlichen Wachstum weiter Boden gut machen. Der gesamte Online-Umsatz des Warengruppen-Clusters stieg im 3. Quartal 2020 auf 2.274 Mio. EUR inkl. USt (3. Q. 2019: 2.024 Mio. EUR inkl. USt), ein Wachstum von 12,3 Prozent. Do-it-youself-Produkte und Auto- bzw. Motorradzubehör zeigten sich mit +17,5 Prozent bzw. +14,4 Prozent dabei besonders robust.

 

Warengruppen-Cluster "Unterhaltung" (Bücher/Ebooks/Hörbücher, Computer/Zubehör/Spiele/Software inkl. Downloads, Elektronikartikel/Telekommunikation)

 

Deutlich schwächer als der Gesamtmarkt entwickelte sich das Cluster "Unterhaltung", welches nur um 6,1 Prozent auf 6.079 Mio. EUR inkl. USt zulegen konnte (3. Q. 2019: 5.730 Mio. EUR inkl. USt). Abkoppeln konnten sich auch hier die Video- und Musik-Downloads als Ersatz für Kino und Konzerte. Diese Kategorie legte online um 18,7 Prozent auf 717 Mio. EUR zu (3. Q. 2019: 605 Mio. EUR).

 

Versendertypen im Interaktiven Handel: Onlineshops der stationären Händler laufen dem Markt weiter hinterher

 

Nur um 6,7 Prozent konnten die Onlineshops stationärer Händler zulegen. Sie erzielten in Summe 2.692 Mio. EUR inkl. USt (3. Q. 2019: 2.522 Mio. EUR inkl. USt) und stehen damit für nur knapp 14 Prozent des E-Commerce. Vor Jahresfrist waren es noch 14,8 Prozent Marktanteil, im 3. Quartal 2019 knapp 15 Prozent. Um etwas mehr als 1,1 Mrd. EUR legten hingegen die Online-Marktplätze auf insgesamt 9.075 Mio. EUR inkl. USt zu. Prozentual ist das ein Wachstum von 13,9 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal (7.965 Mio. EUR inkl USt). Prozentual am stärksten konnten erneut die Shops der klassischen Versandhändler wachsen. Sie erreichten 3.495 Mio. EUR inkl USt, 17,3 Prozent mehr als im 3. Quartal 2019 (2.980 Mio. EUR inkl. USt). Mit einem Wachstumssprung um 10,9 Prozent auf 2.957 Mio. EUR (3. Q. 2019: 2.688 Mio. EUR) verpassten die reinen Onlinehändlern im dritten Quartal nur knapp die Grenze von 3 Mrd. Euro, lagen aber auch leicht unter dem Marktwachstum.

 

Trotz der Delle im ersten Quartal wird der E-Commerce-Umsatz allein mit Waren nach Einschätzung des bevh in 2020 die 80 Mrd. EUR-Marke erreichen. Für den Gesamtmarkt des Interaktiven Handels mit physischen Gütern rechnet der bevh mit einem Wachstum von 10 Prozent auf rund 82 Mrd. EUR brutto. "Je nach Entwicklung der kommenden drei Monate kann der gesamte E-Commerce, inklusive Dienstleistungen, noch die 90 Mrd. Euro-Grenze überspringen. Sobald Reisen und Veranstaltungen wieder online gebucht werden, wird das Marktvolumen des E-Commerce mit Endverbrauchern sicher mehr als 100 Mrd. Euro inkl. Umsatzsteuer erreichen," prognostiziert bevh-Hauptgeschäftsführer Christoph Wenk-Fischer. Autor: www.bevh.org

 

Zahlungsziel: Lieber schnell kassieren

 

(GFD 09/2020) Coface stellt Änderungen im Zahlungsverhalten nach dem Corona-Ausbruch fest

 

Hat sich das Zahlungsverhalten von Unternehmen seit dem Ausbruch von Covid-19 geändert? Dieser Frage konnte Coface-Volkswirtin Christiane von Berg in der ersten Jahreshälfte nachgehen. Denn zwischen Februar und Anfang März 2020 lief die erste Umfrage über die Zahlungserfahrungen von Unternehmen in den Niederlanden. Daran nahmen 301 Unternehmen teil. Am Ende des Erhebungszeitraums traf COVID-19 die Welt und veränderte die wirtschaftlichen Aussichten drastisch. Um dieser Veränderung nachzugehen, führte Coface daher zwischen Anfang Mai und Ende Juni eine neue Umfrage in den Niederlanden durch, an der 114 Unternehmen teilnahmen. "Die Ergebnisse unterscheiden sich innerhalb dieser wenigen Monate beträchtlich", sagt Christiane von Berg. "Einige Veränderungen mögen auf den unterschiedlichen Teilnehmerkreis zurückzuführen sein, aber andere spiegeln den neuen wirtschaftlichen Status Quo wider."

 

Die Zahl der Teilnehmer, die über Zahlungsverzögerungen berichteten, stieg von 71 Prozent im ersten Quartal (Q1) auf 75 Prozent im zweiten Quartal (Q2). Die Unternehmen berichteten, dass die durchschnittliche Dauer der Zahlungsverzögerungen hoch ist: 66 Tage in Q1, 58 Tage in Q2. Bei den Branchen ragte der Einzelhandels-Textil-Bekleidungssektor mit der längsten Zahlungsverzugsdauer von 97 Tagen heraus. "Der Anteil der Zahlungen, die um mehr als sechs Monate überfällig sind und einen beträchtlichen Teil des Umsatzes ausmachen, ist in den Niederlanden ein besorgniserregendes Thema", erklärt Christiane von Berg. Insgesamt seien sie zwar nach wie vor niedrig. "Aber die Verteilung hat sich am oberen Ende verändert. Während im Q1 2020 nur 3,6 Prozent der Teilnehmer antworteten, dass überfällige Zahlungen 5 Prozent oder mehr ihres Umsatzes ausmachten, hat sich die Zahl im Q2 auf 9,6 Prozent fast verdoppelt."

 

Die Zahlungsfristen sind ein interessanter Fall in den Niederlanden. Nur 42 Prozent der Teilnehmer an der Umfrage im ersten Quartal 2020 antworteten, dass sie überhaupt Zahlungsziele anbieten. Dies ist angesichts der Tatsache, dass der Lieferantenkredit weltweit Usus ist, verwunderlich. In der Detailbetrachtung stellte sich dann auch heraus, dass niederländische Unternehmen, die nur auf dem heimischen Markt tätig sind, der Grund für die niedrige Quote sind. Dort boten im ersten Quartal nur 30 Prozent der Unternehmen Zahlungsfristen an, während es auf dem Exportmarkt immerhin 63 Prozent sind.

 

Kurzfristige Kreditlaufzeiten dominieren die niederländische Unternehmenslandschaft. 85 Prozent der Unternehmen, die Zahlungsziele einräumen, verlangen die Zahlung innerhalb von 60 Tagen. Zwischen dem ersten und dem zweiten Quartal 2020 hat sich die Verteilung geändert, mit einem Rückgang im kurz- bis mittelfristigen Zeitraum (zwischen 31 und 60 Tagen) und einem Anstieg innerhalb des sehr kurzfristigen Segments (1 bis 30 Tage).

 

"Diese Veränderung könnte zwar mit dem kleineren Teilnehmerkreis zusammenhängen, aber sie erweckt auch den Eindruck, dass die Teilnehmer möglicherweise nervös sind und lieber so früh wie möglich kassieren möchten", erklärt die Coface-Volkswirtin. "Diese Bedenken sind nicht unbegründet, denn die wirtschaftlichen Aussichten haben sich in wenigen Monaten völlig verändert." Im 1. Quartal 2020 waren alle Sektoren insgesamt positiv in Bezug auf die Geschäftsaussichten für 2020, wobei die Pharma-Chemie-Branchen am optimistischsten und die Bauwirtschaft am wenigsten optimistisch waren. Im Juni 2020 erwarteten jedoch 52 Prozent der befragten Unternehmen eine negative Geschäftsentwicklung im Jahr 2020. Die wirtschaftliche Bremse bedroht die Existenz von Unternehmen. Ein Drittel von ihnen hat staatliche Beihilfen beantragt oder plant, diese zu beantragen. Weitere 7 Prozent sind unsicher, könnten aber darauf zurückgreifen, falls sich die wirtschaftliche Lage verschlechtert.

 

Dementsprechend haben sich die Prioritäten hinsichtlich der größten Bedrohungen für die Geschäftsaussichten geändert. Während Anfang 2020 der Brexit das Hauptproblem zu sein schien, wechselte es zu den Auswirkungen von COVID-19 auf die Weltwirtschaft und zu Unterbrechungen der globalen Produktionsketten. "Dies könnte ein Grund für den Vertrauensverlust niederländischer Unternehmen gegenüber China und ihre stärkere Präferenz für andere Länder Asiens als Zielmärkte mit den größten Chancen sein", sagte Christiane von Berg. Autor: www.coface.de

 

Was macht einen erfolgreichen Verkäufer aus?

 

(GFD 08/2020) Als Selbstständiger verkaufen Sie immer etwas, sei es ein Produkt, eine Dienstleistung oder sich selbst, sprich Ihr Unternehmen. „Ich bin kein guter Verkäufer und im Grunde mag ich Verkaufen auch gar nicht.“ Das ist gar nicht schlimm, denn beim Verkaufen geht es gar nicht ums Verkaufen im Sinne von etwas andrehen oder jemandem etwas aufschwatzen.

 

 

Es geht um ganz andere Dinge. Dinge, die man wissen muss, um ein erfolgreicher Verkäufer zu sein. Dinge, die man lernen kann.

 

Verkaufen ist wie Flirten. Je besser Sie das eine können, umso leichter fällt Ihnen das andere.

 

Schauen Sie sich das Flirtverhalten in einem Lokal an und übertragen Sie es auf die Beziehung zwischen Ihnen und Ihren Kunden. Bei einem Flirt wird kommuniziert mit dem Ziel, einen erfolgreichen Abschluss zu erzielen. Weder beim Flirten noch beim Verkaufen wissen Sie, ob der andere wirklich will – bis zum entscheidenden „Ja“.

Die Grundfragen lauten immer gleich, egal ob Sie flirten oder verkaufen: Bin ich der Richtige? Will mich der andere überhaupt kennenlernen? Ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich anzunähern? Soll ich auf den anderen zugehen oder erst auf ein weiteres Signal warten? Die Antwort ist relativ simpel: Man muss sich ins Gegenüber hineinversetzen können und sich zwischendurch auch mal fragen „Wie würde ich in ihrer/seiner Situation reagieren?“ Über allem steht jedoch die Frage: Wie falle ich positiv auf und bleibe im Gedächtnis?

 

Ohne Aufmerksamkeit kein Umsatz

 

Wir werden tagtäglich mit einer Flut von Informationen überschüttet. Sobald wir das Smartphone einschalten, geht es los. Unablässig wird uns etwas angeboten, von neuen Infos zu bestimmten Themen über Kontaktempfehlungen bis hin zu Produkten, die wir unbedingt kaufen sollten. Sicher kennen Sie das: Sie suchen nach einem neuen Mantel und plötzlich zeigt Ihnen z. B. Facebook lauter ähnliche Mäntel an, ob Sie das wollen oder nicht. Es gibt kaum einen Ort, an dem wir abschalten können, weil es neben den Sozialen Medien noch den Fernseher gibt, das Radio im Auto oder – ganz „oldschool“ – Zeitungen oder Werbeplakate. Überall bekommen wir Kaufempfehlungen bzw. werden auf eine Dienstleistung aufmerksam gemacht.

Wie soll man da noch auffallen mit seinem eigenen Angebot?

 

Ganz wichtig: Keine pauschale Ansprache für alle.

 

Was tun Sie, wenn Sie in Ihrem Postfach eine oder mehrere Werbemails finden? Lesen Sie alle sorgfältig durch oder selektieren Sie? Löschen Sie alle direkt ungelesen? Besonders die Mails, die mit immer denselben Sätzen beginnen wie „Möchten Sie auch gerne sparen?“ oder „Wir haben genau das richtige Angebot für Sie.“ landen für gewöhnlich sofort im Papierkorb und sind im Grunde völlig nutzlos. Es gibt einfach zu viele davon und zudem sprechen Sie mich, also die Zielgruppe, nicht konkret an mit all meinen Bedürfnissen und Wünschen. Woher soll der Absender auch wissen, wo genau er mich „abholen“ soll? Normalerweise habe ich vorher nicht mit ihm gesprochen, sondern es handelt sich um Massensendungen, die in der Hoffnung gestreut werden, dass sie doch einmal jemand liest. Zielführend ist so eine Maßnahme nicht.

 

Setzen Sie Ihre Kunden nicht unter Druck.

 

Beobachten Sie sich einmal selbst, z. B. im Supermarkt. Wie reagieren Sie, wenn Ihnen jemand einen neuen Diätdrink zum Testen oder ein Schnupper-Abo für eine Zeitung „andrehen“ möchte? Die meisten von uns machen einen großen Bogen um diese Art von Verkäufern oder lehnen direkt dankend ab. Wieso sollten Ihre Kunden anders reagieren, wenn Sie in ähnlicher Weise auftreten? Kunden schätzen Ansprache und Information, aber diese muss persönlich sein, angenehm, sympathisch und ohne Druck. Wenn sie das Gefühl haben, dass sie nur einer von vielen sind und jeder auf die gleiche Art angesprochen wird, werden sie in der Regel ablehnend reagieren.

Besser: Finden Sie zuerst heraus, was Ihre Zielgruppe aktuell beschäftigt. Was sind ihre Bedürfnisse? Welche Probleme können Sie und Ihr Angebot lösen? Welche Vorteile bieten Sie gegenüber Mitbewerbern? Wie möchten Ihre Kunden angesprochen werden und wann? Nehmen Sie sich die Zeit, um Ihre Kunden kennen zu lernen und vermeiden Sie zu allgemeine Formulierungen. Allgemeine Verkaufsstrategien, die einfach übergestülpt werden, funktionieren nicht. Die Zeit, die Sie vor einem Verkaufsgespräch investieren, sparen Sie an anderer Stelle. Die Zeiten von Massensendungen sind vorbei, heutzutage ist individuelle und persönliche Ansprache gefragt. Insbesondere in Zeiten von Corona wird deutlich, dass flexible Problemlöser die Gewinner sind.

 

Wertschätzung öffnet Türen

 

Jeder wird gerne mit Respekt behandelt und kaum einer kann sich dem Charme eines Kompliments und Wertschätzung erwehren. Das gilt auch für Ihre Kunden. Wenn Sie ihnen das Gefühl geben, etwas Besonderes zu sein und mit ihren Problemen und Bedürfnissen ernst genommen zu werden, werden sie viel offener für Ihr Angebot sein. Aber Achtung: Menschen spüren sehr genau, ob das Interesse von Herzen kommt oder nur gespielt ist. Trainieren Sie, andere Menschen – unabhängig davon, ob es sich um potentielle Kunden handelt oder nicht – mit Wertschätzung zu behandeln. Das wird Ihnen in allen Lebensbereichen zugutekommen, nicht nur im Business. Fangen Sie heute damit an und beobachten Sie Ihr Gegenüber dabei genau. Welche unterschiedlichen Menschentypen gibt es? Da ist der eher ängstliche Typ, der sich vorsichtig an Neues herantastet und Entscheidungen erst nach reiflicher Überlegung fällt. Dann gibt es den offenen Typ Mensch, der neugierig und eher bereit ist, Risiken einzugehen. Andere wiederum sind eine Mischung, sie benötigen viele Informationen, entscheiden sich danach aber recht zügig.

 

Für Ihre Kunden gilt ebenso: Nicht jeder ist gleich und jeder möchte auf die für ihn passende Weise angesprochen werden. Berücksichtigen Sie das bei Ihren Vertriebsmaßnahmen und achten Sie auf Feinheiten. Überrumpeln Sie Ihre Kunden nicht, sondern hören Sie aufmerksam zu und stellen das Verkaufen bewusst hinten an. Geben Sie ihnen das ehrliche Gefühl, gehört und mit allen Wünschen und Ängsten wahrgenommen zu werden. Dass sie genau richtig sind, wie sie sind und Sie dazu beitragen können, dass ihr Leben besser wird. Echte Wertschätzung wird Ihnen viele Türen öffnen und langfristig für Erfolg sorgen.

 

Die Macht der Emotionen

 

Wenn man es auf das Wesentliche herunterbricht, verkaufen Sie kein Produkt oder eine Dienstleistung. Sie verkaufen ein gutes Gefühl. Wenn jemand eine Reise bucht, bucht er im Grunde Spaß, Erholung, Abwechslung und Glück. Beim Kauf eines Autos geht es um Sicherheit, Fahrspaß und Bequemlichkeit. Wenn Sie Coach sind und Beratung verkaufen, verkaufen Sie das Gefühl, dass Ihr Gegenüber aktiv etwas zu seinem Erfolg beitragen kann, z. B. durch mehr Wissen oder neue Herangehensweisen an Probleme. Sie sind Problemlöser und Glücksbote in einer Person. Überprüfen Sie Ihr Angebot daraufhin, welche positiven Emotionen Sie damit anbieten. Kein Mensch kann sich gegen seine Emotionen wehren und so gut wie jeder Mensch ist auf der Suche nach Glück. Wenn Sie mit Ihrem Unternehmen dazu beitragen können, werden Sie damit automatisch etwas verkaufen. Dazu brauchen Sie keine Tricks oder ausgefeilte Verkaufsmethoden, sondern Empathie und eine gute Beobachtungsgabe. Das Tolle daran ist, dass es Sie ebenfalls glücklich machen wird, wenn Sie merken, dass Sie etwas Sinnvolles anbieten, das wirklich jemand braucht und das im besten Fall das Leben Ihrer Kunden verbessert.

Glückliche, zufriedene Kunden werden Sie darüber hinaus gerne weiterempfehlen – das macht nicht nur aus Kunden Stammkunden, sondern sorgt dafür, dass neue Kunden viel schneller den Weg zu Ihnen finden werden.

 

Fazit: 7 Tipps erfolgreicher Verkäufer.

 

Definieren Sie Ihre Zielgruppe. Je besser Sie den Kreis Ihrer Kunden eingrenzen, desto gezielter können Sie sie ansprechen. Vermeiden Sie pauschale Ansprache, sondern sprechen Sie jeden Kunden möglichst persönlich an.

 

Lernen Sie Ihre Kunden kennen. Je mehr Sie über die Wünsche, Ängste, Probleme und Bedürfnisse Ihrer Kunden wissen, desto treffender können Sie Ihr Angebot ausrichten.

 

Fragen Sie nach. Am einfachsten lernen Sie Ihre Kunden kennen, indem Sie sie direkt fragen: „Was beschäftigt Sie gerade besonders?“, „In welchem Bereich hakt es aktuell?“, „Wenn Sie sich etwas wünschen könnten, was wäre das?“, „Gibt es etwas, das Ihnen Ihr Leben/Ihren Job erleichtern könnte?“.

 

Hören Sie zu und beobachten Sie. Verkauf nach Schema F funktioniert nicht mehr. Nur wer den Markt kennt und mit aktuellen Geschehnissen wie Corona flexibel und clever umgeht, kann sein Wissen in Umsatz umwandeln.

 

Trainieren Sie Wertschätzung. Schon wenn Sie sich als Gründer selbstständig machen, sollten Sie damit beginnen. Vermitteln Sie Ihren Kunden von Beginn an das Gefühl, dass sie wichtig sind und ernst genommen werden. Kreieren Sie eine positive, vertrauensvolle Atmosphäre des gegenseitigen Respekts.

 

Nutzen Sie die Macht der Emotionen. Überprüfen Sie Ihr Angebot dahingehend, welche Probleme es löst und welche positiven Gefühle es für Ihre Kunden bringt. Jeder ist auf der Suche nach Glück und Zufriedenheit – inwiefern können Sie dazu beitragen, dass sich Ihre Kunden gut fühlen?

 

Nehmen Sie sich Zeit für jeden Kunden. Sie möchten ein Akquisegespräch führen? Dann fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus, weder persönlich noch am Telefon. Fragen Sie lieber nach, ob es gerade passt oder ob Sie einen neuen Termin für ein Gespräch vereinbaren sollen. Dann haben Sie die Gewissheit, dass Ihr Kunde Ihnen wirklich zuhört und sich für Sie Zeit nimmt.

 

Und warum nicht unterstützend für den Verkauf auch die Presse nutzen?   Autor: www.1a-startup.de

 

Neukunden im Internet: Jeder Zweite will nach Corona weiter online einkaufen

 

(GFD 04/2020) Konsumentenbefragung: Wie Corona das Einkaufsverhalten der Deutschen verändern wird

 

"Die Corona-Krise treibt neue Kunden ins Internet. In manchen Branchen steigt die Nachfrage über digitale Kanäle bis zu 300 Prozent", sagt Sebastian Schoemann, Partner und Digitalexperte bei der Managementberatung Kearney. "Unsere repräsentative Konsumentenbefragung zeigt, dass Kunden, die vorher nicht oder weniger im Internet gekauft haben, auch nach Corona weiter im Internet einkaufen wollen. Dadurch ergeben sich große Chancen, auf digitalen Kanälen neue Kundengruppen zu erschließen und zu halten."

 

Die Digitalexperten von Kearney haben analysiert, wie sich die Google-Suchanfragen durch die Corona-Restriktionen verändert haben, und eine für Deutschland repräsentative Konsumentenbefragung zu ihrem Einkaufsverhalten durchgeführt. Die Google-Analyse zeigt, dass die Anfragen bei Lebensmitteln um das 25-fache angestiegen sind, bei Baumärkten und beim Online-Lernen immerhin noch um das fünf-fache. In der Umfrage gaben 700 Kunden eine Woche nach Einführung der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus Auskünfte zu ihren neuen Präferenzen und Gewohnheiten beim Einkaufen.

 

Aus der Konsumentenbefragung ist abzulesen, dass mehr als die Hälfte derjenigen die jetzt verstärkt über den digitalen Kanal einkaufen, dieses Verhalten auch nach der Corona-Krise beibehalten wollen: Auf die Frage, ob sie nach Beendigung der Maßnahmen weiterhin mehr online einkaufen als vor dem Ausbruch antworten 52 Prozent mit ja.

 

Ein Drittel dieser neuen digitalen Kunden sind Erstkäufer, die zuvor nichts im Internet erworben haben.Der verhältnismäßig größte Anteil an Erstkäufern finden sich bei Drogerieartikeln (45,9 Prozent), bei Heimwerkerartikel (37 Prozent) und bei Medikamenten (33,1 Prozent). 24 Prozent geben darüber hinaus an, seit Corona mehr Bereitschaft zu haben, Produkte online zu kaufen, ohne sie offline gesehen zu haben.

 

"Der Online-Handel erlebt einen massiven Wachstumsschub mit der Erschließung neuer Kundengruppen. Unternehmen müssen rasch lernen, die neugewonnenen Kunden zu halten und an sich zu binden" so Conrad Heider, Principal bei Kearney. "Wenn die digitalen Kanäle richtig bedient werden, können der Kundenstamm und das Geschäft langfristig verdoppelt werden."

Autor:www.de.kearney.com

 

Topaktuelle Studie zeigt: E-Commerce geht als Gewinner aus Coronakrise hervor

 

(GFD 04/2020) Eine von Detail Online im März diesen Jahres in Auftrag gegebene Kantar-Studie, die Europas größte E-Commerce-Märkte Frankreich, Deutschland und Großbritannien abdeckt, zeigt, dass der Corona-Ausbruch die Verlagerung vom stationären Einzelhandel in den Online-Handel verstärkt und zwar schneller als bisher prognostiziert wurde: Die Veränderung des Kaufverhaltens wird durch Corona innerhalb weniger Monate stattfinden statt wie erwartet in drei bis vier Jahren.

 

Der Anteil der Verbraucher, die 50 % oder mehr ihrer gesamten Einkäufe online tätigen, ist in den drei größten europäischen E-Commerce-Märkten deutlich gestiegen. Darüber hinaus steigerte sich der Anteil der Verbraucher, die mehr als die Hälfte ihrer gesamten Einkäufe im Internet tätigen, seit dem Ausbruch von Covid-19 um 25 bis 80 %. Sechs von zehn Verbrauchern sagen, dass sie auch nach der Pandemie ihr gestiegenes Online-Kaufverhalten beibehalten werden.

 

Somit wird der Corona-Ausbruch die Verlagerung vom stationären Einzelhandel in den Online-Handel schneller als bisher prognostiziert verstärken. 20 % der Verbraucher gaben an, dass sie weniger in stationären Geschäften einkaufen, 9 %, dass sie mehr online einkaufen und 32 %, dass sie erwarten, ihren Anteil am Online-Shopping noch weiter zu steigern. Dieses sind nur einige Ergebnisse der aktuellen Kantar-Studie, die von Detail Online, einer führenden europäischen E-Commerce-Prüfungsgesellschaft, in Auftrag gegeben wurde.

 

Die Corona-Pandemie hat die traditionellen europäischen Einzelhändler hart getroffen. Social Distancing, Ausgangssperren und andere Maßnahmen zur Kontrolle der Ausbreitung haben das Einkaufen in Geschäften oder Supermärkten, erschwert oder sogar ganz zum Erliegen gebracht.

 

In Folge dessen hat die Mehrheit der Verbraucher ihr Kaufverhalten angepasst und ihre Ausgaben auf Grundbedarfsgüter wie Lebensmittel und rezeptfreie Medikamente beschränkt. Der Studie zufolge werden sich die Ausgaben für Kleidung, Haushalt, Möbel sowie Unterhaltungselektronik im Laufe des Jahres jedoch wieder stabilisieren.

 

"Während des Lockdowns konzentriert man sich auf das Wesentliche. Aber diese Studie zeigt, dass nach Ende der Epidemie alle wichtigen E-Commerce-Kategorien wieder auf ihr vorheriges Niveau zurückkehren und dieses teilweise sogar übertreffen wird. Wenn dieser Fall eintritt, ist es unabdingbar, dass Marken über Online-Sichtbarkeit verfügen, um die Nachfrage befriedigen zu können. Alle Marken sollten sich jetzt die Frage stellen: Sind meine Produkte sichtbar, wenn Verbraucher sie bei Online-Händlern suchen?", sagt Detail Online-Gründer Joakim Gavelin.

 

In der Studie geben etwa 80 % der Verbraucher an, dass sie noch in diesem Jahr nicht lebensnotwendige Güter wieder online kaufen werden. In den beiden größten Kategorien, Kleidung und Haushaltselektronik, liegt dieser Wert bei 50 bis 60 %.

 

"2020 ist nicht verloren. Im Moment gibt es ein riesiges Potenzial für Marken, um den Online-Verkauf in diesem Jahr zu steigern. Um auf der Gewinnerseite zu sein, müssen Sie Ihre Produkte online genauso gut kontrollieren können wie bei einem stationären Einzelhändler. Ein Beispiel dafür ist, dass vor dem Ausbruch von Covid-19 bis zu 40 % der Artikel fälschlicherweise als nicht vorrätig bei einem Online-Händler aufgelistet sein konnten. Ich mag mir nicht einmal vorstellen, wie diese Zahlen momentan aussehen könnten, angesichts des derzeitigen Drucks bei Online-Händlern", sagt Joakim Gavelin.

Autor: www.borkerhoppenstedt.com

 

Covid-19 als größter Umsatztreiber aller Zeiten für den Onlinehandel

 

(GFD 04/2020) Seit das Coronavirus dem Einzelhandel die Türen verschloss, boomt der Onlinehandel ohne Ende. Größte Profiteure sind Amazon und Google Shopping. Der Zuwachs lässt sich aktuell daran erkennen, dass Amazon in Deutschland tausende neue Mitarbeiter sucht, und in den USA sogar 100.000 zusätzliche Kräfte einstellt.

 

Der Konkurrenz ist Amazon meilenweit davongelaufen. Die Hamburger Otto-Gruppe und früherer Marktführer ist heute trotz eifriger Bemühungen weit abgeschlagene Nummer zwei im Land.

 

Analysiert man die Erfolgsfaktoren im Onlinegeschäft, kommt man auf drei Kernpunkte: Kompetenz im Produkt, beispielhafte Logistik sowie den besten Preis im Zusammenhang des Preis-Leistungsverhältnisses. Besonders der letzte Punkt wirkt sich deutlich auf die Sichtbarkeit aus - nur wer hier punktet, wird in den Preisvergleichsportalen an vorderster Stelle erscheinen. Dort machen die ersten drei oder maximal fünf Besten den Umsatz unter sich aus.

 

Genau hier greift Aimondo an: Sie analysiert für Onlinehändler und Markenhersteller als einziges Unternehmen weltweit mittels Künstlicher Intelligenz den gesamten Onlinemarkt. Aus dieser Big Data Analyse errechnen die selbstlernenden Algorithmen den optimalen Preis - attraktiv für Kunden und hinreichend rentabel um den kaufmännischen Erfolg zu steigern.

 

Gründer und Technologie-Pionier Heinrich Müller fasst es zusammen: "Wir sorgen vollautomatisch und rund um die Uhr für das beste Preis-/Leistungsverhältnis im Rahmen der Strategie unserer Kunden. Das stärkt die unternehmerische Kraft unserer Klientel als auch den fairen Wettbewerb. David hat jetzt wieder die Chance gegen Goliath. Künstliche Intelligenz mischt die Karten neu - und hier sind wir im Weltmarkt in einer einzigartigen Position".

 

Die finanziellen Mittel bezieht Aimondo aus eigener Kraft als auch aus einer attraktiven Unternehmensanleihe. Zusätzlich plant die Aimondo AG schon heute einen Börsengang um die Globalisierung mit Kraft und Geschwindigkeit voranzutreiben. Bislang gibt es die Anteilsscheine nur im "Family & Friends" Kreis für einige wenige Investoren.

Autor: www.aimondo.net

 

Umfrage: Deutsche wollen mit persönlichen Daten bezahlen

 

(GFD 04/2020) Sechs von sieben Verbrauchern in Deutschland sind einverstanden damit, persönliche Daten über sich preiszugeben, damit Unternehmen sie auswerten. Das darf aber nicht hinter ihrem Rücken passieren. Mehr als die Hälfte wünscht sich, dass sie explizit gefragt werden, wenn Unternehmen mit ihren Daten arbeiten wollen. Wichtig ist den Kunden auch, dass sie etwas dafür bekommen, wie ein exklusives Angebot oder Preisnachlässe. Das zeigt eine Umfrage von Senacor Technologies unter 1.000 Bundesbürgern.

 

Viele Unternehmen nutzen persönliche Daten, um das eigene Angebot zu erweitern und Kunden besser zu verstehen. Damit sind die Deutschen durchaus einverstanden, solange sie kontrollieren können, was mit den Informationen über sie passiert. Das gilt selbst für Kontodaten. Mehr als 90 Prozent der Verbraucher wollen beispielsweise zu jeder Zeit ihr Einverständnis widerrufen dürfen, dass Unternehmen auf ihr Konto zugreifen. Fast genauso wichtig ist ihnen, genau zu bestimmen, wer die Daten bekommt. "Die Deutschen sind aufgeklärt und selbstbewusst, wenn es um ihre persönlichen Daten geht", sagt Christian Wolfangel, Partner bei Senacor und Experte für auf Daten aufgebaute Geschäftsmodelle.

 

Die Umfrage zeigt auch, dass deutsche Verbraucher etwas im Gegenzug dafür erwarten, wenn sie ihre persönlichen Daten wie die über ihren Kontostand teilen. 82 Prozent wünschen sich etwa, dass Banken die Daten verwenden, um ihre Finanzen einfacher zu regeln. 71 Prozent wollen Informationen über sich preisgeben, wenn sie dafür weniger bezahlen müssen für etwas, das sie gerne hätten. Mit exklusiven Angeboten, die sonst keiner bekommt, lassen sich die Kunden ebenfalls locken. Die Belohnung darf aber nicht zu lange auf sich warten lassen. 62 Prozent sagen, dass sofort klar sein muss, was sie als Gegenleistung erhalten. "Die Deutschen haben verstanden, wie wertvoll ihre persönlichen Daten sind und dass sie dafür etwas verlangen dürfen", erklärt Wolfangel.

 

Der Digitalexperte betont, dass sich jedes Unternehmen vorher genau überlegen muss, was die eigenen Kunden von einer Datenfreigabe haben und warum sie das machen sollten. Die Zeiten, in denen Kundendaten auf Vorrat gespeichert werden konnten, seien jedenfalls vorbei. "Damit sie an die wichtigen Informationen herankommen, müssen sich die Unternehmen heute mehr anstrengen", so Wolfangel. "Ohne einen konkreten Mehrwert sehen die Kunden keinen Grund dazu, mehr über sich zu erzählen als unbedingt nötig."

Autor: www.senacor.com

 

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