Neukunden im Internet: Jeder Zweite will nach Corona weiter online einkaufen

 

(GFD 04/2020) Konsumentenbefragung: Wie Corona das Einkaufsverhalten der Deutschen verändern wird

 

"Die Corona-Krise treibt neue Kunden ins Internet. In manchen Branchen steigt die Nachfrage über digitale Kanäle bis zu 300 Prozent", sagt Sebastian Schoemann, Partner und Digitalexperte bei der Managementberatung Kearney. "Unsere repräsentative Konsumentenbefragung zeigt, dass Kunden, die vorher nicht oder weniger im Internet gekauft haben, auch nach Corona weiter im Internet einkaufen wollen. Dadurch ergeben sich große Chancen, auf digitalen Kanälen neue Kundengruppen zu erschließen und zu halten."

 

Die Digitalexperten von Kearney haben analysiert, wie sich die Google-Suchanfragen durch die Corona-Restriktionen verändert haben, und eine für Deutschland repräsentative Konsumentenbefragung zu ihrem Einkaufsverhalten durchgeführt. Die Google-Analyse zeigt, dass die Anfragen bei Lebensmitteln um das 25-fache angestiegen sind, bei Baumärkten und beim Online-Lernen immerhin noch um das fünf-fache. In der Umfrage gaben 700 Kunden eine Woche nach Einführung der Maßnahmen zur Eindämmung des Virus Auskünfte zu ihren neuen Präferenzen und Gewohnheiten beim Einkaufen.

 

Aus der Konsumentenbefragung ist abzulesen, dass mehr als die Hälfte derjenigen die jetzt verstärkt über den digitalen Kanal einkaufen, dieses Verhalten auch nach der Corona-Krise beibehalten wollen: Auf die Frage, ob sie nach Beendigung der Maßnahmen weiterhin mehr online einkaufen als vor dem Ausbruch antworten 52 Prozent mit ja.

 

Ein Drittel dieser neuen digitalen Kunden sind Erstkäufer, die zuvor nichts im Internet erworben haben.Der verhältnismäßig größte Anteil an Erstkäufern finden sich bei Drogerieartikeln (45,9 Prozent), bei Heimwerkerartikel (37 Prozent) und bei Medikamenten (33,1 Prozent). 24 Prozent geben darüber hinaus an, seit Corona mehr Bereitschaft zu haben, Produkte online zu kaufen, ohne sie offline gesehen zu haben.

 

"Der Online-Handel erlebt einen massiven Wachstumsschub mit der Erschließung neuer Kundengruppen. Unternehmen müssen rasch lernen, die neugewonnenen Kunden zu halten und an sich zu binden" so Conrad Heider, Principal bei Kearney. "Wenn die digitalen Kanäle richtig bedient werden, können der Kundenstamm und das Geschäft langfristig verdoppelt werden."

Autor:www.de.kearney.com

 

Topaktuelle Studie zeigt: E-Commerce geht als Gewinner aus Coronakrise hervor

 

(GFD 04/2020) Eine von Detail Online im März diesen Jahres in Auftrag gegebene Kantar-Studie, die Europas größte E-Commerce-Märkte Frankreich, Deutschland und Großbritannien abdeckt, zeigt, dass der Corona-Ausbruch die Verlagerung vom stationären Einzelhandel in den Online-Handel verstärkt und zwar schneller als bisher prognostiziert wurde: Die Veränderung des Kaufverhaltens wird durch Corona innerhalb weniger Monate stattfinden statt wie erwartet in drei bis vier Jahren.

 

Der Anteil der Verbraucher, die 50 % oder mehr ihrer gesamten Einkäufe online tätigen, ist in den drei größten europäischen E-Commerce-Märkten deutlich gestiegen. Darüber hinaus steigerte sich der Anteil der Verbraucher, die mehr als die Hälfte ihrer gesamten Einkäufe im Internet tätigen, seit dem Ausbruch von Covid-19 um 25 bis 80 %. Sechs von zehn Verbrauchern sagen, dass sie auch nach der Pandemie ihr gestiegenes Online-Kaufverhalten beibehalten werden.

 

Somit wird der Corona-Ausbruch die Verlagerung vom stationären Einzelhandel in den Online-Handel schneller als bisher prognostiziert verstärken. 20 % der Verbraucher gaben an, dass sie weniger in stationären Geschäften einkaufen, 9 %, dass sie mehr online einkaufen und 32 %, dass sie erwarten, ihren Anteil am Online-Shopping noch weiter zu steigern. Dieses sind nur einige Ergebnisse der aktuellen Kantar-Studie, die von Detail Online, einer führenden europäischen E-Commerce-Prüfungsgesellschaft, in Auftrag gegeben wurde.

 

Die Corona-Pandemie hat die traditionellen europäischen Einzelhändler hart getroffen. Social Distancing, Ausgangssperren und andere Maßnahmen zur Kontrolle der Ausbreitung haben das Einkaufen in Geschäften oder Supermärkten, erschwert oder sogar ganz zum Erliegen gebracht.

 

In Folge dessen hat die Mehrheit der Verbraucher ihr Kaufverhalten angepasst und ihre Ausgaben auf Grundbedarfsgüter wie Lebensmittel und rezeptfreie Medikamente beschränkt. Der Studie zufolge werden sich die Ausgaben für Kleidung, Haushalt, Möbel sowie Unterhaltungselektronik im Laufe des Jahres jedoch wieder stabilisieren.

 

"Während des Lockdowns konzentriert man sich auf das Wesentliche. Aber diese Studie zeigt, dass nach Ende der Epidemie alle wichtigen E-Commerce-Kategorien wieder auf ihr vorheriges Niveau zurückkehren und dieses teilweise sogar übertreffen wird. Wenn dieser Fall eintritt, ist es unabdingbar, dass Marken über Online-Sichtbarkeit verfügen, um die Nachfrage befriedigen zu können. Alle Marken sollten sich jetzt die Frage stellen: Sind meine Produkte sichtbar, wenn Verbraucher sie bei Online-Händlern suchen?", sagt Detail Online-Gründer Joakim Gavelin.

 

In der Studie geben etwa 80 % der Verbraucher an, dass sie noch in diesem Jahr nicht lebensnotwendige Güter wieder online kaufen werden. In den beiden größten Kategorien, Kleidung und Haushaltselektronik, liegt dieser Wert bei 50 bis 60 %.

 

"2020 ist nicht verloren. Im Moment gibt es ein riesiges Potenzial für Marken, um den Online-Verkauf in diesem Jahr zu steigern. Um auf der Gewinnerseite zu sein, müssen Sie Ihre Produkte online genauso gut kontrollieren können wie bei einem stationären Einzelhändler. Ein Beispiel dafür ist, dass vor dem Ausbruch von Covid-19 bis zu 40 % der Artikel fälschlicherweise als nicht vorrätig bei einem Online-Händler aufgelistet sein konnten. Ich mag mir nicht einmal vorstellen, wie diese Zahlen momentan aussehen könnten, angesichts des derzeitigen Drucks bei Online-Händlern", sagt Joakim Gavelin.

Autor: www.borkerhoppenstedt.com

 

Covid-19 als größter Umsatztreiber aller Zeiten für den Onlinehandel

 

(GFD 04/2020) Seit das Coronavirus dem Einzelhandel die Türen verschloss, boomt der Onlinehandel ohne Ende. Größte Profiteure sind Amazon und Google Shopping. Der Zuwachs lässt sich aktuell daran erkennen, dass Amazon in Deutschland tausende neue Mitarbeiter sucht, und in den USA sogar 100.000 zusätzliche Kräfte einstellt.

 

Der Konkurrenz ist Amazon meilenweit davongelaufen. Die Hamburger Otto-Gruppe und früherer Marktführer ist heute trotz eifriger Bemühungen weit abgeschlagene Nummer zwei im Land.

 

Analysiert man die Erfolgsfaktoren im Onlinegeschäft, kommt man auf drei Kernpunkte: Kompetenz im Produkt, beispielhafte Logistik sowie den besten Preis im Zusammenhang des Preis-Leistungsverhältnisses. Besonders der letzte Punkt wirkt sich deutlich auf die Sichtbarkeit aus - nur wer hier punktet, wird in den Preisvergleichsportalen an vorderster Stelle erscheinen. Dort machen die ersten drei oder maximal fünf Besten den Umsatz unter sich aus.

 

Genau hier greift Aimondo an: Sie analysiert für Onlinehändler und Markenhersteller als einziges Unternehmen weltweit mittels Künstlicher Intelligenz den gesamten Onlinemarkt. Aus dieser Big Data Analyse errechnen die selbstlernenden Algorithmen den optimalen Preis - attraktiv für Kunden und hinreichend rentabel um den kaufmännischen Erfolg zu steigern.

 

Gründer und Technologie-Pionier Heinrich Müller fasst es zusammen: "Wir sorgen vollautomatisch und rund um die Uhr für das beste Preis-/Leistungsverhältnis im Rahmen der Strategie unserer Kunden. Das stärkt die unternehmerische Kraft unserer Klientel als auch den fairen Wettbewerb. David hat jetzt wieder die Chance gegen Goliath. Künstliche Intelligenz mischt die Karten neu - und hier sind wir im Weltmarkt in einer einzigartigen Position".

 

Die finanziellen Mittel bezieht Aimondo aus eigener Kraft als auch aus einer attraktiven Unternehmensanleihe. Zusätzlich plant die Aimondo AG schon heute einen Börsengang um die Globalisierung mit Kraft und Geschwindigkeit voranzutreiben. Bislang gibt es die Anteilsscheine nur im "Family & Friends" Kreis für einige wenige Investoren.

Autor: www.aimondo.net

 

Umfrage: Deutsche wollen mit persönlichen Daten bezahlen

 

(GFD 04/2020) Sechs von sieben Verbrauchern in Deutschland sind einverstanden damit, persönliche Daten über sich preiszugeben, damit Unternehmen sie auswerten. Das darf aber nicht hinter ihrem Rücken passieren. Mehr als die Hälfte wünscht sich, dass sie explizit gefragt werden, wenn Unternehmen mit ihren Daten arbeiten wollen. Wichtig ist den Kunden auch, dass sie etwas dafür bekommen, wie ein exklusives Angebot oder Preisnachlässe. Das zeigt eine Umfrage von Senacor Technologies unter 1.000 Bundesbürgern.

 

Viele Unternehmen nutzen persönliche Daten, um das eigene Angebot zu erweitern und Kunden besser zu verstehen. Damit sind die Deutschen durchaus einverstanden, solange sie kontrollieren können, was mit den Informationen über sie passiert. Das gilt selbst für Kontodaten. Mehr als 90 Prozent der Verbraucher wollen beispielsweise zu jeder Zeit ihr Einverständnis widerrufen dürfen, dass Unternehmen auf ihr Konto zugreifen. Fast genauso wichtig ist ihnen, genau zu bestimmen, wer die Daten bekommt. "Die Deutschen sind aufgeklärt und selbstbewusst, wenn es um ihre persönlichen Daten geht", sagt Christian Wolfangel, Partner bei Senacor und Experte für auf Daten aufgebaute Geschäftsmodelle.

 

Die Umfrage zeigt auch, dass deutsche Verbraucher etwas im Gegenzug dafür erwarten, wenn sie ihre persönlichen Daten wie die über ihren Kontostand teilen. 82 Prozent wünschen sich etwa, dass Banken die Daten verwenden, um ihre Finanzen einfacher zu regeln. 71 Prozent wollen Informationen über sich preisgeben, wenn sie dafür weniger bezahlen müssen für etwas, das sie gerne hätten. Mit exklusiven Angeboten, die sonst keiner bekommt, lassen sich die Kunden ebenfalls locken. Die Belohnung darf aber nicht zu lange auf sich warten lassen. 62 Prozent sagen, dass sofort klar sein muss, was sie als Gegenleistung erhalten. "Die Deutschen haben verstanden, wie wertvoll ihre persönlichen Daten sind und dass sie dafür etwas verlangen dürfen", erklärt Wolfangel.

 

Der Digitalexperte betont, dass sich jedes Unternehmen vorher genau überlegen muss, was die eigenen Kunden von einer Datenfreigabe haben und warum sie das machen sollten. Die Zeiten, in denen Kundendaten auf Vorrat gespeichert werden konnten, seien jedenfalls vorbei. "Damit sie an die wichtigen Informationen herankommen, müssen sich die Unternehmen heute mehr anstrengen", so Wolfangel. "Ohne einen konkreten Mehrwert sehen die Kunden keinen Grund dazu, mehr über sich zu erzählen als unbedingt nötig."

Autor: www.senacor.com

 

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